Das Phänomen Hochsensibilität ist im gesamtgesellschaftlichen Diskurs erst seit einigen Jahren präsent, wenngleich bereits seit den 1980er Jahren wissenschaftlich dazu geforscht wird.

Es handelt sich bei HSP (Highly Sensitive Person = hochsensible Person) – wie bei so vielen Abweichungen von der Norm – nicht um ein Defizit oder gar eine Erkrankung, sondern sie zeichnet sich durch eine gesteigerte Empfindsamkeit aus, die im Bereich der Wahrnehmung wie auch der Emotion und Kognition zum Tragen kommen kann. Je nach Situation kann sich dies im Erleben und Handeln als störend oder auch als bereichernd auswirken.

Es gibt allerdings Hinweise darauf, dass HSP mit verschiedenen psychischen Erkrankungen wie etwa DepressionAngstSucht oder trauma-assoziierten Störungen im Zusammenhang steht. Als Gründe hierfür kommen etwa ungünstige Umweltbedingungen, zu geringe oder ineffektive Verarbeitungsstrategien sowie ein Mangel an Verständnis und Unterstützung in Frage.

In jedem Falle kann eine Beschäftigung mit dem Thema dabei helfen, andere oder auch sich selbst besser zu verstehen und bedürfnisorientierter zu (be-)handeln…

„Zu dünnhäutig für die Welt“

Im Westdeutschen Rundfunk (WDR) hat man sich des Themas in diesem Beitrag angenommen:

Hochsensible/Hochsensitive Menschen

Sie möchten prüfen, ob Sie selbst möglicherweise hochsensibel sind? Der „Verein zur Förderung hochsensibler Menschen“ macht’s im Online-Schnelltest möglich:

Zart besaitet: HSP-Test

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April 4, 2018

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