Die Zusammenarbeit auf Ebene der Familie eignet sich besonders, um kurzfristig Bewegung ins System zu bringen. Kleinvieh macht auch Mist – Der kann kumuliert ganz schön stinken, oder auch wunderbar als Dünger dienen.

Wenn alle sich auch nur minimal bewegen, kann eine vollkommen neuartige Dynamik entstehen und wir können innovative Möglichkeitsräume spielerisch erschließen.

Wie läuft es ab, wenn wir als Familie Unterstützung in Anspruch nehmen?

Wenn wir in dieser Konstellation zusammenkommen, ist besonders wichtig, dass alle Beteiligten gleichermaßen gehört und in ihrer Eigenartigkeit respektiert werden.

Auf dieser Basis kann entweder eine gemeinsame Zielgerichtetheit beschlossen werden, die wir verfolgen können. Oder, Sie nutzen diesen besonderen Raum für einen Austausch im Sinne eines offenen Dialogs, wo Beteiligte einfach sagen dürfen, was sie beschäftigt und so alle miteinander die Möglichkeit haben, sich wechselseitig in die jeweilige subjektive Perspektive einzuladen, sich gegenseitig vom jeweiligen persönlichen Standpunkt abzuholen und die Anderen so ein Stück weit auf den eigenen individuellen Weg mitzunehmen.

Familien-Coaching, Familienberatung, Familientherapie – Welche Leistung ist für uns passend?

Ein Familien-Coaching kann helfen, wenn es eine gemeinsame Aufgabe zu „wuppen“ gilt. Ein geeignetes Anliegen hier könnte so etwas sein, wie die Bewerkstelligung eines gemeinsamen Umzugs oder ein vergleichbares Projekt, das sich systematisch in einzelnen Schritten oder nach Themenbereichen strukturieren lässt. In jedem Fall sollte das, was Sie schaffen wollen, klar umgrenzt und eindeutig bestimmbar sein und es sollte bereits Einigkeit über die Zielsetzung bestehen.

Eine Familienberatung kann etwa eine gemeinsame Herausforderung betreffen, bei der es weniger um eine Zielerreichung und mehr um das Navigieren durch schwieriges Gelände geht. Die Beratung kann dabei je nach Thema viel auf Rückmeldungen aus dem System aufbauen (Fragestellung z.B. „Warum ist es so schwierig, dass zuhause einmal Ruhe einkehrt, und was können alle dazu beitragen, dass dies besser gelingt?“) und hierüber Hypothesen und Lösungsansätze bilden. Oder, es kann sein, dass außer dem, ggf. vorwiegend, eine fachliche Beratung erfolgt, die mehr psychoedukativ-informativer Natur ist, z.B., wenn eine Demenz bei einem Familienmitglied diagnostiziert wurde und es gilt, hier als Familie unterstützend einzustehen.

Familientherapie ist sinnvoll, wenn schwerwiegende Konflikt- oder sonstige erhebliche Belastungen vorhanden sind. Vor allem auch im Falle psychischer Erkrankung einzelner Familienmitglieder erweist sich eine Familientherapie häufig als sehr hilfreich. Für weitere Informationen zur Familientherapie, klicken Sie bitte hier.